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Konstruktiver Umgang mit Fehlern und Feedbackkultur

30. Oktober, 0:00 bis 31. Oktober 2020, 0:00 Uhr

Universität Potsdam, Musik- und Musikpädagogik

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INHALT

Feedback und Kommunikation beeinflussen Lernprozesse und die Leistung. Das Wissen um den lerntheoretischen Hintergrund sowie die Sensibilisierung für Merkmale, Dimensionen und Wirkungsweisen verschiedener Feedback-Methoden schafft die Möglichkeit für einen bewussteren Umgang und kann somit das Lehren und Lernen im Instrumental- und Gesangsunterricht wesentlich verbessern. Eine konstruktiv(istisch)e Feedback-Kultur ermöglicht darüber hinaus ein tieferes Verstehen von Lernen und Leistung. Lernende werden motiviert, ihre Arbeit selbsttätiger zu steuern, zu regulieren und eigene Perspektiven entwickeln. Ein wertschätzendes, konstruktives und damit motivierendes Feedback ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen angstfreien Umgang mit Musik, führt zu einer positiven Lehrer-Schüler-Beziehung und motiviert zum Lernen. Durch das Bewusstmachen von ausgewählten psychologischen, pädagogischen und didaktischen Perspektiven wird in diesem Seminar gezeigt, dass Feedback und der konstruktiv(istisch)e Umgang mit Fehlern der Schlüssel für erfolgreiches Lehren und Lernen im Unterricht sein kann. Das Feedback-System des Critical Response Process von Liz Lermann kann hierfür Struktur und ein kreatives Werkzeug bieten. Der interaktive Workshop gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, sich auch mit ihrer eigenen Lehrtätigkeit auseinanderzusetzen und die Sensibilisierung für ressourcenorientierte Feedbackmethoden zu erhöhen.

 

ZIELGRUPPE

Musikschul-Lehrkräfte

 

DOZENTIN

Silke Kruse-Weber ist Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Kunstuniversität Graz, Vorständin des Instituts für Musikpädagogik sowie Vorsitzende der Curricula-Kommission Instrumental- und Gesangspädagogik. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung von Curricula in der Instrumentalpädagogik, einer aktivierenden Hochschuldidaktik und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben der Durchführung zahlreicher internationaler Symposien umfasst ihre wissenschaftliche Forschungstätigkeit Projekte und Publikationen an der Schnittstelle zwischen Instrumentalpädagogik, Musikpsychologie und Pädagogik: z.B. Feedback und Fehlermanagement, Reflective Practice, Instrumentales Üben lehren und lernen, Lebenslanges Lernen sowie die Entwicklung eines Beobachtungs- und Kompetenzmodells für Instrumentalunterricht. Sie absolvierte ein künstlerisches und ein pädagogisches Klavier-Diplom als auch einen Magister in Musik- und Theaterwissenschaft und promovierte in der Musikpädagogik zum Thema „Klavierpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts“.

 

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